Der Camino Francés

Der Camino Francés beginnt im französischen St.-Jean-Pied-de Port und führt von dort aus über die Pyrenäen nach Logrono, weiter über die spanischen Großstädte Burgos und León bis nach Santiago de Compostela, nahe der spanischen Atlantikküste. Die Distanz beträgt knappe 800 Kilometer. Der Camino Francés ist seit 1993 als Weltkulturerbe der UNESCO anerkannt.

Camino Francés von St.-Jean-Pied-de-Port nach Santiago de Compostela (ca. 820 km)

Camino Francés von Jean-Pied-de-Port nach Santiago Compostela (ca.775 km)

Daten von OpenStreetMap – Veröffentlicht unter ODbL

Der Camino Francés ist der bekannteste Pilgerweg nach Santiago de Compostela. Rund 85% der jährlich in Santiago registrierten Pilger nehmen den Camino Francés. Dies führt augenscheinlich zu einer hohen Auslastung des Weges, was sicherlich in den Monaten mit hohem Aufkommen zu Engpässen, insbesondere in den Herbergen führt. Jedoch ist die Infrastruktur entlang des Camino Francés dadurch auch entsprechend „fortgeschritten“. Ein dichtes Netz an Herbergen bietet ein hohes Maß an Flexibilität. Wegmarkierungen sind größtenteils durchgängig sehr gut.

Um den gesamten Camino Francés zu pilgern benötigt es schon gut 40 Tage. Wer sich nach der Ankunft in Santiago de Compostela noch weiter auf den Weg Richtung Finisterre macht braucht rund 5 Tage mehr Zeit.

Um sich in Santiago de Compostela die Compostela aushändigen zu lassen benötigt es die Credencial del Peregrino – den Pilgerausweis, der entlang des Weges in Herbergen, Kirchen und anderen Stellen mit Stempeln versehen wird. Ausserdem wird er benötigt, um in den Herbergen entlang des Camino einkehren zu können, denn eine Übernachtung ist nur offiziellen Jakobsweg-Pilgern gestattet.

credencial-del-peregrino

Um die Compostela zu erhalten muß man mindestens die letzten 100 Kilometer vor Santiago zu Fuß gepilgert sein (alternativ die letzten 200 KM mit dem Fahrrad oder auf dem Pferd). Dies führt (leider) zu einer Häufung von Touri-Pilgern auf den letzten Abschnitten ab Sarria/Portomarin.

Der Betrieb auf dem Camino wird sich in der zweiten Aprilhälfte sicherlich in Grenzen halten. Der „Osteransturm“ ist vorüber. Der April gilt im Allgemeinen als eher ruhiger Monat auf dem Camino.

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